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Newsletter März 2016: Beten lernen heißt leben lernen

Liebe Freunde,

Die Männer waren keine Neulinge. Sie hatten schon viel erlebt. Beauftragt von Jesus hatten sie Menschen von Gottes Güte erzählt und das gleich praktisch demonstriert. Sie haben Menschen geheilt und von geistlichen Belastungen befreit. Sie haben gejubelt über das, was sie mit ihrem Gott erlebt haben (siehe Lukas 10).
Danach (!) gehen sie zu Jesus und sagen: „Herr, bring uns bei, wie man betet!“ Man könnte meinen, sie hätten es schon drauf. Doch sie spüren: Im Grunde wissen wir nicht, wie man wirklich mit Gott kommuniziert. Sie sind ehrlich: Wir können es nicht. Und bitten Jesus um Hilfe.
Er gibt ihnen daraufhin eine Art Modellgebet, das die wichtigsten Dinge umfasst, die im Gespräch mit Gott ihren Platz finden sollen. Und er stärkt ihr Vertrauen, indem er erläutert, dass Gott noch viel hilfsbereiter ist als jeder Mensch (Lukas 11).
Ich finde Beten oft nicht leicht. Selbst, wenn mir das Wasser mal wieder bis zum Hals steht – wie gerade wieder einmal wegen einer akuten Notsituation am Schiff (http://kerstinhack.de/glaube/alle-mann-an-bord-schnell/) – reicht es oft nur für einen Hilfeschrei zu Gott. Nicht zum intensiven Gespräch und Austausch mit ihm.
Mir wird immer klarer: Meine Probleme im Gebet sind nichts anderes als meine Probleme im Leben. Ich bin eine aktive Frau, ein Wirbelwind voller Ideen und oft fällt es mir nicht leicht, mich zu fokussieren und auszuwählen, was nun das Wichtigste ist. Ratet mal, womit ich beim Gebet oft die größten Schwierigkeiten habe: Ja, mit Fokus und Konzentration.
Und dann ist da manchmal noch das Problem der Selbstüberschätzung. In einem Business-Artikel wurde das so definiert: Arroganz ist die Phantasie, dass der andere mich mehr braucht als ich ihn. Manche Menschen sind Gott gegenüber arrogant. Sie wissen: Er braucht sie als Diener, sie sind wichtig, um in dieser Welt etwas zu bewegen. Und denken manchmal, er braucht sie mehr als sie ihn. Mit dieser Haltung kann man nicht wirklich beten.
Oder die Frage des Zweifels: Bin ich es denn überhaupt wert, dass Gott mich erhört? Oder die Angst, alleine gelassen zu werden. Oder der ständige Blick auf die vielen Probleme und unerledigten Aufgaben, die den Dank vergessen lassen. Oder die Schwierigkeit mit Nähe, damit jemanden an sich heranzulassen. Oder die Selbstzentriertheit: Ich, meiner, mir, mich und die Schwierigkeit, den anderen wirklich in den Blick zu nehmen, über seine Einzigartigkeit und Andersartigkeit zu staunen und das in Worte zu fassen.
Kurz: Viele Probleme im Gebet, sind Spiegel unserer allgemeinen Probleme.
Mein Tipp: Schau mal genau hin, was dir im Gebet Schwierigkeiten macht. Vermutlich zeigt es etwas, was dir auch im sonstigen Leben Probleme bereitet. Von daher ist die Bitte: Herr, bring mir das Beten bei! Letztlich auch die Bitte: Herr, zeig mir, wie ich leben kann.

Es gibt faszinierende Studien, die zeigen, dass man, wenn man an einem Punkt im Leben Veränderung schafft, sich das auch auf alle anderen Bereiche auswirkt. Studenten, die sich darauf fokussiert haben, auf gesunde Sitzhaltung zu achten, wurden quasi nebenbei auch disziplinierter im Sport, beim Lernen und in der Ernährung.
Wenn man an einer Stelle ansetzen will, um Schwachstellen im eigenen Leben anzugehen, ist Gebet ein guter Punkt. Es braucht die Ehrlichkeit sich einzugestehen: Ich bekomme es nicht hin – im Beten und im Leben. Und dann die Bereitschaft, von und mit Gott, der das Leben selbst ist, zu lernen. Und vielleicht auch von anderen.
Übers Gebet kann man viel sagen und schreiben und es lohnt sich, Beten zu lernen, weil Beten und Leben sehr eng zusammen gehören.
Ich wünsche, dass du im Gebet und Leben wächst (*Eine Idee dazu gibt es noch ganz am Ende dieser Mail.)

Von Herzen

Deine Kerstin Hack

Ein paar Inspirationen:
s_e_gebet_400x400In Gebet schlicht und ergreifend I-40_Vater-unserbeleuchte ich von A-Z die verschiedenen Facetten des Gebets. Von Anbetung, Jubeln und Klagen bis hin zu politisch und gesellschaftlichem Gebet und Umkehr. Das Buch ist fest gebunden und man kann es zur Inspiration immer in der Akten- oder Handtasche dabei haben. Es ist auch ein inspirierendes Geschenk für junge Menschen z.B. zur Konfirmation.
Vater unser führt kurz und tief in das Gebetsmodell Jesu ein – die Themen, die ein Leitfaden für unser Gebet sein können.

namen_gottesDie Namen Gottes, die so viel über seinen Charakter aussagen inspirieren mich immer wieder zum Gebet – und helfen mir auch konzentrierter zu beten. Ich 365-Verheissungenmache das, indem ich einen seiner Namen z.B. Wundertäter (Psalm 77,15) als Fokus nehme und meine Anbetung und Anliegen darauf ausrichte.

In ähnlicher Weise kann auch der Blick auf Gottes Verheißungen da den Glauben stärken, wo Kleinglauben und Hoffnungslosigkeit sich breit machen will.
FürSchulenBeten_50proMir hilft es auch, mich an das zu erinnern, was ich bereits mit Gott erlebt habe. Gebetsnotizen gibt dir die Möglichkeit, deine Gebetsanliegen und die Art, wie sie erhört worden, zu notieren.
Gerade bei gesellschaftlichen Anliegen fällt es uns nicht immer leicht, zu wissen, was man Beten-fuer-unser-Land_400überhaupt beten kann.Wir haben deshalb Gebetsanregungen in Impulsheften zusammengefasst: Gebet für Politik und die Menschen, die sie machen. Beten für unser Land und Für Schulen beten.

Gebet-fuer-Politik_400

 

Für aktive Menschen wie mich ist es nicht immer leicht, in einem Raum zu beten. Draußen beten fällt mir oft leichter – in der Natur, aber auch mitten im Großstadtrubel, wo ich im Gebet das aufgreife, was ich sehe.Draussen-beten_400

 

Und für alle, die tiefer einsteigen wollen, sich neu auf das Abenteuer Gebet einzulassen, bieten die Quadros eine Möglichkeit, vier Wochen lang einen Aspekt zu vertiefen.

Online-with-God_PresseOnline with God. Eine Art Gebets-Grundkurs oder Auffrischungskurs – angelehnt ans Vater unser.

 

 
Q-40_Segen-erfahrenSegen erfahren. Wunderbare, tiefe Impulse über die Kraft des gesegnet werden und des Segens.

 

 

 

Stille-findenStille finden. Für alle, denen es wie mir nicht leicht fällt, ruhig zu werden und die es lernen wollen.

 

 

 

* 2. – 7. 4. Lebens – und Lernwoche an Bord des Schiffs von Kerstin Hack.
Morgens und Spätnachmittags nach Arbeitsende gibt es Impulse von Kerstin Hack und anderen zu Glauben und Leben für 4 – 6 Personen. Tagsüber wird am Schiff gewerkelt. Handwerkskenntnisse sind wünschenswert, aber nicht zwingend nötig. Wichtig vor allem: Ein offenes Herz und die Bereitschaft zu lernen und mit anzupacken. Es gibt Übernachtungsmöglichkeit an Bord. Bei Interesse dabei zu sein Mail an: info@down-to-earth.de
Auch zu anderen Zeiten seid ihr an Bord herzlich willkommen. Siehe http://kerstinhack.de/glaube/alle-mann-an-bord-schnell/

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