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Stärkerer Glauben durch mehr Selbstvertrauen?

Gläubige Menschen fragen mich manchmal: “Braucht man eigentlich Selbstvertrauen? Wäre nicht mehr Gottvertrauen angebracht?”
Meiner Erfahrung nach wirkt sich zu wenig Selbstvertrauen auch negativ auf die Gottesbeziehung aus. Menschen mit schwachem Selbstwert denken leicht, sie sind nicht gut genug für Gott, die anderen Menschen sind spiritueller, heiliger oder was weiß ich was.
Von daher kann die Stärkung des Selbstwertes sogar den Glauben entspannen und stärken.
Nach meinem Verständnis wollte Gott ein echtes Gegenüber mit Persönlichkeit – so wie er selbst. Besonders spannend finde ich das in der Geschichte von Hiob. Zu Beginn der Erzählung war Hiob ein braver, guter Mann, der gut sein und alles richtig machen wollte.

Wenn seine Kinder eine Party feierten, brachte er am nächsten Tag vorsichtshalber – für den Fall, dass sie beim Feiern über die Stränge geschlagen hatten – Opfer dar.
Ich interpretiere das als Zeichen von Angst – er wollte auf Nummer sicher gehen, immer alles richtig machen. Tiefenentspannter Glaube und echtes Vertrauen sieht für mich anders aus.In der Krise kommt es zu einem ehrlichen, offenen Dialog, zu einer tiefen Begegnung zwischen Hiob und Gott. Hiob ist mutig, nimmt kein Blatt vor den Mund.
Gott klagt ihn dafür nicht an. Er zeigt Hiob seine Größe und Macht und nimmt ihm Lasten ab; “Es hängt nicht alles an dir. Ich bin der Schöpfer!” Das macht Hiob nicht klein, sondern einfach nur frei.
Hiob lebt danach ein innerlich und materiell reiches Leben – von Opfern, die er vorsichtshalber bringt, wird nichts mehr gesagt.
Glaube gründet sich auf Wahrheit. Wer sich selbst klein macht, lebt nicht in der Wahrheit. Demut ist für mich der Mut, die zu sein, die ich bin – und dazu zu stehen. Und mich weder kleiner noch größer zu machen.

Echter Selbstwert hat auch mit gesunder Selbsteinschätzung zu tun:

  • Ich bin nicht der Schöpfer, aber ich kann Dinge schaffen.
  • Ich bin nicht allmächtig, aber ich bin mache Dinge mächtig.
  • Ich bin nicht allwissend, aber einiges weiß ich schon.

Tipp

Überlege dir:

  • Wo mache ich mich selbst klein (oder übermäßig groß)?
  • Welches Ziel will ich damit erreichen, z. B. Akzeptanz?
  • Lass die falsche Strategie los und versuche angemessenere Wege um das Ziel zu erreichen.

Rosemarie Stresemann hat ein wunderbares Quadro dazu geschrieben: Mich zeigen. Leben ohne falsche Scham. Wenn du lernen willst, gerade vor Gott und Menschen zu stehen, dann hole es dir. https://down-to-earth.de/shop/mich-zeigen-leben-ohne-falsche-scham-rosemarie-stresemann/
Eine gute Ergänzung dazu ist das Quadro von Katharina Rogall: Haltung zeigen. Klar zu sich stehenhttps://down-to-earth.de/shop/haltung-zeigen-klar-zu-sich-stehen-katharina-rogalla/
Es ist für alle, die sich nicht mehr verbiegen, sondern aufrecht durchs Leben gehen wollen.

Das ist ein Auszug aus unserer Inspirations-Email. Wenn auch du jede Woche Inspiration haben möchtest, dann melde dich einfach hier an.

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