Newsletter Juni 2016/2: Du bist nicht allein

Liebe Freunde,

es ist geschafft. Ich lebe auf dem Schiff! Ich bin umgezogen, die meisten Kisten sind ausgepackt, das Büro ist provisorisch eingerichtet. Zwar ist noch viel zu tun, aber es lebt sich bereits wunderbar hier. Am Freitag kommt der erste Coaching-Gast an Bord, um Ruhe und Orientierung zu finden …
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Das Geschenk: „Ich bin nicht allein.“

Wenn ich an die lange, manchmal mühsame Phase des Schiffbaus denke, dann überwiegt die Dankbarkeit: Ich bin nicht allein. Viele Menschen haben den einen oder anderen Pott Farbe spendiert, isoliert, gestrichen, geputzt, gekocht oder mich einfach ermutigt.
Vielleicht wäre es leichter gewesen, wenn ich die Millionen auf dem Konto gehabt hätte und alles von Profis hätte machen lassen können. Doch das hätte mich um die wunderbare Erfahrung gebracht, auf ganz vielfältige Art Liebe zu empfangen.
Womöglich geht dir das anders. Deine Erfahrung ist vielmehr: „Ich bin oft allein!“ oder: „Keiner hilft mir!“ Dann möchte ich dir gern ein paar Ideen weitergeben, wie sich das ändern könnte.

 

Lügen aufdecken

Sehr oft fühlen sich Menschen allein, obwohl sie es – faktisch betrachtet – nicht wirklich sind. Ich habe einmal einer Frau auf Facebook Fragen beantwortet und zu verschiedenen Situationen Rat gegeben. Ihre Antwort darauf: „Mir hilft nie jemand!“ Sie nahm überhaupt nicht wahr, dass ich ihr gerade 20 Minuten lang geholfen hatte. Ich war ein bisschen fassungslos.
Ihre Erfahrung ist durchaus typisch. Die alten „ich-bin-immer-allein“-Lügen kommen meist aus der Kindheit. Wenn Menschen Mangel an Begleitung erlebt haben, formulieren sie Sätze wie: „Mir hilft ja niemand!“ oder: „Immer muss ich alles allein machen!“ Diese Sätze graben sich oft tief ein und machen blind dafür, die vielen Situationen wahrzunehmen, wo jemand einem tatsächlich hilft und zur Seite steht.
Es kann hilfreich sein, diese destruktiven Sätze bewusst zu suchen. Um sie dann anschließend durch neue Sätze zu ersetzen, wie etwa: „Manchmal mache ich Dinge allein, manchmal helfen mir Menschen!“ Hier kann auch ein Seelsorger oder professioneller Coach helfen.

 

Realistisch sein

Manche Menschen erwarten von anderen viel – etwa, dass ein Partner oder ein Freund oder eine Freundin all ihre Bedürfnisse erfüllt. Sorry, aber das ist unrealistisch. Das kann kein einzelner Mensch. In dieser Welt bleiben Bedürfnisse unerfüllt. Die meisten Menschen geben anderen Menschen gerne Unterstützung – doch sie ergreifen die Flucht, wenn sie spüren, dass zu viel von ihnen erwartet wird.

 

Auf die Suche gehen

Es ist hilfreich, sich klar zu machen, wo genau man Hilfe braucht und in welcher Form. In den nächsten Wochen brauche ich unter anderem Hilfe von Menschen, die mit Holz umgehen können – und von solchen, die kletterfest sind und die Fenster des Schiffs von außen reinigen können. Andere Menschen suchen Kumpels für den Sport oder Freizeitaktivitäten. Oder Menschen, mit denen sie beten können. Wer klar formuliert, was er braucht, kann konkret suchen. Und – wenn er gläubig ist – auch Gott um Hilfe bei der Suche bitten. So wie Jesus, als er sich ein Team von Unterstützern/Jüngern ausgesucht hat.

Unterstuetzung_PresseImpulsheft Unterstützung: Hier gibt es wertvolle Tipps, wie du um Unterstützung bitten kannst.

 

 

 

 

Hilfe geben schenkt Zuversicht

Es ist schon verrückt – aber da wo wir Hilfe geben können, tröstet und freut uns das selbst. Es stärkt unsere Zuversicht, in der Welt nicht allein zu sein. Du brauchst kein Helfersyndrom zu entwickeln, aber im Rahmen deiner Möglichkeiten anderen zu helfen, tut einfach gut – dir selbst und ihnen.
Häufig kommt etwas zurück. Am Tag nach meinem Umzug hat mir ein syrischer Freund, dem ich – mit einer einzigen E-Mail – geholfen hatte, eine Arbeitsstelle zu finden, mir selbst gekochtes Essen vorbeigebracht. Mitten im Umzug ein großes Geschenk.*

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Impulsheft Teilen: Viele praktische Ideen, wo und wie du deine Schätze weitergeben kannst.

 

 

 

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Quadro Willkommenskultur: Ideen, wie du – für dich passend – geflüchtete Menschen unterstützen kannst.

Weitere Ideen und Adressen gibt es auf dem Blog Willkommenskultur-leben.de

 

 

Ich helfe dir

Ganz ehrlich – auch auf die Gefahr hin, dass das arrogant klingt: Ich erlebe mich als Menschen, der reich ist und etwas geben kann. Meine Lebensvision fasse ich so zusammen: Ich möchte Menschen helfen, ihr Leben stärker, ihren Glauben fröhlicher und ihre Beziehungen entspannter zu leben.
Ich unterstütze dich mit dem, was ich kann, gern. Sei es durch Seminare, Mentoring oder Coaching (auch am Telefon). Natürlich sind meine Kapazitäten begrenzt. Nicht jede/r kann sich Coaching leisten und ich kann es mir nicht leisten, ohne Bezahlung zu arbeiten. Unter anderem deshalb habe ich die Online-Kurse entwickelt. Die sind so ähnlich wie Coaching – du kannst dir vorstellen, mit mir an einem Tisch zu sitzen und dich mit mir über Themen auszutauschen, die dir wichtig sind.

WUM

Ich helfe dir, im Glauben zu wachsen: WUM. Das ist mein Kurs für alle, die es satthaben, nur alle paar Jahre mal was Besonderes mit Gott zu erleben. Ich mache dir Mut zum Risiko – es zu wagen, für Kranke zu beten oder Impulse weiterzugeben. Und ich nehme dich an der Hand, zeige dir Stolperfallen und gebe dir viele praktische Tipps.

 

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Ich helfe dir, Gottes Liebe zu erfahren: IDA. Für viele Menschen ist das der größte Schmerz – um Gottes Liebe zwar im Kopf zu wissen, aber sie im Herzen nicht zu spüren. Ich gehe da recht unkonventionell vor – mixe geistliche Impulse mit Ideen aus dem Coaching –, um Knoten zu lösen und den Fluss zwischen deinem und Gottes Herzen besser in Gang zu bekommen.

 

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Ich helfe dir, das volle Glas zu sehen. DAN. Ich finde die Frage blöd, ob das Glas nun halb voll oder halb leer ist. Es gibt Wasserhähne und man kann nachfüllen. In diesem Kurs unterstütze ich dich dabei, den Reichtum deines Lebens wahrzunehmen und voll Freude darüber zu werden.

 

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Ich helfe dir, dein Leben auf die Reihe zu kriegen: SAM. Mein Kurs für alle, die die Dinge besser regeln wollen, um entspannter und effizienter zu arbeiten. Damit mehr Zeit und Energie fürs Leben bleibt. Ich erkläre die besten Tipps und Tricks und helfe dir, deinen Weg zu finden.

 

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Ich helfe dir, dein Leben stark und leicht zu leben. LEA. Das war der erste Kurs, den ich entwickelt habe. Rund ums gesamte Leben. Er behandelt Themen wie körperliche und innerliche Leichtigkeit, aber auch spannende Themen wie Grenzen ziehen, Beziehungen stärken und mehr der Mensch zu sein, der man ist.

 

Ich bin richtig glücklich über diese Möglichkeit, dir so in deinem Leben etwas Stärke und Halt zu vermitteln. Alle Kurse beginnen wieder Anfang Juli und kosten 99 Euro pro Person oder 90 Euro, wenn du den Kurs gemeinsam mit einem Freund oder einer Freundin machst.
Du kannst dich bei dte-training.de informieren, Feedbacks lesen und dich am besten gleich für deinen Kurs anmelden.
Ich hoffe, dass ich dir durch die Impulse aus dieser Mail vermitteln konnte: Du bist nicht allein. Ich kann nicht alles für dich sein – aber ein bisschen was vielleicht schon. Und das sehr gerne.

Viele Freude beim Leben und Schätze teilen!

Kerstin Hack

* Egal, ob du jung bist oder alt: Für viele Geflüchtete ist es ein Riesengeschenk, einen Einheimischen zu kennen, der sie beim Ankommen unterstützt. Das kann Hilfe bei Formularen und der Sprache sein oder dadurch, dass er weiß wo oder wen man fragen kann. Oder indem man einfach „nur“ Dinge gemeinsam unternimmt. Falls du selbst keine Geflüchteten kennst, könntest du vielleicht bei Start with a friend fündig werden. Die Organisation bringt Geflüchtete und Einheimische zusammen, die in der gleichen Ecke wohnen und von den Interessen her zueinan

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